top of page
Die sehr respektlosen Ansichten des Bernd H.Reinhardt
Suche


Inkasso und die Herausforderung geringer Renten: Ein kritischer Blick
Eine Forderung begründet nicht automatisch die Möglichkeit, sie tatsächlich zu bezahlen. Willkommen im Reich der großen roten Zahlen Es gibt Briefe, die möchte man sofort öffnen. Und es gibt Inkassobriefe. Schon der Umschlag vermittelt ungefähr dieselbe Stimmung wie eine Einladung zur eigenen Hinrichtung – nur mit SEPA-Überweisung. Forderung. Frist. Aktenzeichen. Gebühren. Verzugszinsen. Weitere Maßnahmen. Man bekommt plötzlich den Eindruck, die halbe deutsche Justiz sitze be
13 Min. Lesezeit


Mit ein bisschen Glück ist man auch nur ein Mensch mit sehr schlechten Chancen
„Mit ein bisschen Glück“ klingt besser als 1 zu 139.838.160. Wenn Prominente den Zufall verkaufen „Mit ein bisschen Glück …“ – dieser Satz gehört zum Grundwortschatz der Glücksspielwerbung. Er klingt harmlos, beinahe philosophisch. Ein bisschen Glück, und plötzlich ist alles anders: Schulden weg, Arbeitszeit halbiert, Haus gekauft, Cabrio vor der Tür und dem ungeliebten Chef kann man endlich mal sagen ... Besonders hübsch wird die Sache, wenn ein Prominenter dahintersteht. Gü
4 Min. Lesezeit


Vom Stern zum Sternchen: Wie die Medien den Begriff „Star“ zu Tode inflationieren
Wenn Reichweite mit Bedeutung verwechselt wird: Die Medienproduktion des modernen „Stars“. Früher war ein Star noch etwas Besonderes Es gab einmal eine Zeit, in der das Wort „Star“ tatsächlich etwas bedeutete. Nicht viel – aber immerhin etwas. Ein Star war eine außergewöhnlich bekannte Persönlichkeit, meist aus Film, Musik oder Sport. Jemand, dessen Name allein genügte, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Marlene Dietrich, Charlie Chaplin, Marilyn Monroe, Elvis Presley, Sophia Lor
5 Min. Lesezeit


Das Sex-Tabu: Wie eine Gesellschaft sich absichtlich dumm hält
Sex ist allgegenwärtig – und gleichzeitig unsagbar. Er verkauft Autos und Joghurt, füllt Serien, klickt sich millionenfach durchs Internet. Und doch reicht ein explizites Wort im falschen Kontext, um betretenes Schweigen, moralische Empörung oder den reflexhaften Ruf nach „Anstand“ auszulösen. Kaum ein Thema ist so präsent und zugleich so verdrängt. Kaum eines wird so regelmäßig konsumiert – und so ungern reflektiert. Das ist kein Zufall. Aber es ist auch kein Zeichen von Rei
6 Min. Lesezeit
bottom of page